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Erstellung: 20.10.2015

Jahresfahrt der Jedermänner 2015 nach Koblenz

Die traditionelle mehrtägige Gemeinschaftsveranstaltung der Altersturner I, bekannter als die „Jedermänner“, fand in diesem Jahr am 2. Septemberwochenende vom 1. bis 13. statt.

Nach einigen unliebsamen Erlebnissen mit der Deutschen Bundesbahn in der Vergangenheit und dem Wechsel zu privaten Busunternehmen als Transportmittel für die „Truppe“, fühlte sich Riegenleiter und Hauptorganisator Hermann Jellinek bewogen, dem Schienentransportmittelbetreiber noch einmal eine Chance zu geben. So trafen sich also am Freitagmorgen gegen 11 Uhr 18 reiselustige Turnbrüder am Dinslakener Bahnhof, um die besagte traditionelle Jahresfahrt anzutreten.

Wie es sich gehört, wenn Engel reisen, herrschte strahlender Sonnenschein. Die allgemeine Stimmung war gut – und um es vorwegzunehmen-, die DB gab weder bei Hin- noch Rückfahrt Anlass dazu, dass sich daran etwas änderte. Noch auf dem Bahnsteig wurden die fast schon obligatorischen Verpflegungsbeutel verteilt, für deren Inhalt zum wiederholten Male Ludger Römer, der selbst leider nicht teilnehmen konnte, das Sponsoring übernommen hatte.

Mit einmaligem Umsteigen erreichten wir gegen 14 Uhr den Zielbahnhof Koblenz. Das altstadtnah gelegene Hotel, mit einer Baustelle als Lobby – sonst aber sauber und gepflegt-, erreichten einige zu Fuß und einige per Taxi.

Am Nachmittag brachte uns Stadtführerin Frau Kraus über mehr als 2 Stunden durch die Altstadt von Koblenz. Die bestens informierte, nette Dame wusste ihre Informationen und Anekdoten zu Gebäuden, Kirchen, Denkmälern, Personen und Stadtgeschichte auf sehr interessante und oft amüsante Weise zu vermitteln. Der erste Tag endete dann mit einem gemeinsamen Essen und anschließendem Beisammensein im Alten Brauhaus von 1689.

Nach dem Frühstück am Samstagmorgen stand eine Rheinschifffahrt auf dem Programm, bei der neben Speis und Trank auch Wissenswertes zu den Sehenswürdigkeiten am linken und rechten Ufer gereicht wurde. Der Weg zum und vom Anleger führte über einen in seiner Größe schon recht imposanten Flohmarkt am Rheinufer.

Nachmittags gab es ein Wiedersehen mit Frau Kraus, die nach einer Seilbahnfahrt über den Rhein hinauf zur Festung Ehrenbreitstein in wiederum ca. 2 Stunden Geschichte und Geschichten zu Europas zweitgrößter Festungsanlage, nach Gibraltar, auf inzwischen ja bekannte, interessant--amüsante Art erzählte. Der restliche Tag stand zur freien Verfügung, wobei jedoch alle das Angebot, in einem Biergarten am Moselufer gemeinsam zu Abend zu essen, wahrnahmen.

Für den Abreisetag am Sonntag hatten die Organisatoren noch ein abschließendes Highlight eingeplant. Ein höchst interessanter Museumsbesuch „der anderen Art“. Von der Koblenz-Touristik wird die Einrichtung, m. E. voll zutreffend, wie folgt beschrieben:

...

Gegen 14 Uhr mussten wir Koblenz dann verlassen. Dass die Heimfahrt von Regen begleitet war, tat der Freude über das wieder einmal absolut gelungene Wochenende keinen Abbruch.

Und dass die Jahresfahrt 2016 schon jetzt mit Spannung erwartet wird, muss eigentlich nicht gesondert erwähnt werden.Den Machern Hermann Jellinek und Dieter Berg sei für ihr unermüdliches, einfallsreiches Engagement an dieser Stelle im Namen aller Teilnehmer herzlich gedankt.

Ludger Wensing

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